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Deodorant

Vor über 100 Jahren kam das erste Markendeo, auf den Markt. Heute werden eine Vielzahl von Duftnoten und Deo-Typen wie bspw. Spraydosen, Pumpzerstäuber, Deo-Roller, Cremes und Sticks angeboten. Deodorants wirken bakterienhemmend und überdecken den Geruch im Achselbereich vor allem durch Duftstoffe und Parfum. Rund 70% der deutschen Frauen und mehr als 60 Prozent der deutschen Männer benutzen beim morgendlichen Ritual ein Deo, um starke Geruchsbildung in den Achseln zu reduzieren. In den USA sind es beachtliche 92 Prozent. Schweißgeruch ist unangenehm, bei manchen Inhaltsstoffen von Deos ist aber Vorsicht geboten. Kritische Substanzen können bei überempfindlicher Haut zu Reizungen, Ekzemen aber auch zu Entzündungen führen.

Beim "ÖKO-TEST Mai 2002 Deos, Roller" wurden 35 Deoroller gekauft und analysiert. Während nur zwei Deoroller das Prädikat "sehr gut" erhielten, schnitten 13 Duftroller wegen zu hohen Dosen kritischer Substanzen mit "ungenügend" ab.

Teuer heißt nicht immer gut
Bei den drei teuersten Produkten im Test, werden Substanzen wie zB. der aggressive Bakterienstopper Triclosan nachgewiesen. Triclosan soll die Hautbakterien in Schach halten, kann im Körper aber die Leberfunktion beeinträchtigen und ist zudem häufig mit Dioxinen verunreinigt, die sich im Körper anreichern können. Einige Dioxine lösen in geringen Mengen Chlorakne aus, andere erzeugen Krebs. Triclosan - Hersteller bestreiten das. Triclosan wurde bereits in der Muttermilch nachgewiesen.

Vier Deoroller wiesen Halogenorganische Verbindungen auf
Vermutlich als Konservierungsmittel eingesetzt enthalten diese Halogenorganische Verbindungen eine Gruppe von Stoffen wie Brom, Jod oder (meistens) Chlor. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs oder reichern sich in der Umwelt an.

25 Produkte enthielten Aluminiumsalze, die die Hautoberfläche verändern können. 10 Roller enthielten polyzyklische Moschus-Verbindungen. Polyzyklische Moschus-Verbindungen sind künstliche Duftstoffe, die sich im Fettgewebe anreichern können.Moschus Ambrette gilt als nerven- und erbgutschädigend, deshalb ist es in der EU verboten.

Weiters wurden folgende Substanzen in einigen Deo Rollern nachgewiesen: Phthalate, welche im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. Ebenso die bedenklichen UV-Filter "Octyl" und "Methoxycinnamate" sind in den Verdacht geraten, wie ein Hormon zu wirken. Die UV-Filter werden über die Haut aufgenommen und sind in der Muttermilch nachweisbar. Sogar Erdölprodukte, Paraffine und Silikone, welche als billige Ersatzstoffe für hochwertige Öle dienen, wurden in einigen Produkten nachgewiesen.

 


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