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Antitranspiranten

Übermäßiges Schwitzen tritt bei rund 5% der Bevölkerung auf, insbesondere in Zusammenhang mit Stresssituationen. Bei normalem Schwitzen an einzelnen Körperregionen sind meist die Produkte aus der Drogerie ausreichend. Bei Hyperhidrose helfen die handelsüblichen Deos meistens nicht. Daher sollte auf Präparate aus der Apotheke zurückgegriffen werden.

Bei der Behandlung des übermäßigen Schwitzens haben die Aluminiumsalze einen festen Platz. Lokal auf die Haut aufgetragen, sollen die Drüsenausführungsgänge durch Pfropfbildung verschlossen werden und wirken antimikrobiell.

Die Substanz soll in der Regel jeden 2. bis 3. Tag durchgeführt werden, später wöchentlich. Bei starken Schwitzen ist anfangs eine tägliche Anwendung sinnvoll. Der Wirkstoff wird nicht so schnell wieder "herausgeschwitzt" wenn man die Aluminium-Verbindung nachts vor dem Schlafengehen aufträgt. An Händen und Füßen ist es meistens nicht sehr effektiv, da die Substanz nicht lange auf der Haut haftet. Aluminium-Chlorid ist in vielen handelsüblichen Deos, aber in sehr schwacher Konzentration enthalten, scheinen aber in einer Konzentration von rund 20 Prozent in Ethylalkohol am wirksamsten zu sein.

Aluminiumchlorid - Hexahydrat kann hässliche Flecken in Textilien verursachen und die Struktur mancher Textilien schädigen. Die hartnäckigen Verfärbungen lassen sich beim Waschen, auch bei Vorbehandlungen mit Fleckenmittel, nicht entfernen.

In der Praxis ist von diesen "Chemischen Keulen" wegen zu starker Hautirritationen, schmerzhaft starkem Brennen auf der Haut und Unwirksamkeit abzuraten. Manche Patienten müssen die Behandlung wegen zu starker Hautirritationen und Entzündungen der Schweißkanäle abbrechen.


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